Spätestens wenn der Magen knurrt, wissen wir, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um unserem Körper Nahrung zuzuführen. Doch was ist, wenn wir uns schwer konzentrieren können, schnell ermüden oder einfach schlecht gelaunt sind? Dann ist es Zeit, um unsere Steuerzentrale direkt mit Nährstoffen zu versorgen. Brainfood ist die Antwort. Salopp als Futter fürs Gehirn übersetzt, können wir mit bestimmten Nahrungsmitteln unser Gehirn richtig auf Touren bringen.

Was ist Brainfood und was bringt es?

Konzentrationsschwierigkeiten im falschen Moment können Lernfleiß und Vorbereitungen der letzten Tage und Wochen zunichtemachen. Intelligenz zu essen, geht leider (noch) nicht, aber man kann die grauen Zellen mit dem richtigen Nahrungsmix in Schwung bringen. Nahrungsmittel, die einen besonders positiven Effekt auf das Leistungsvermögen des Gehirns haben, werden häufig als Brainfood bezeichnet. Sie verbessern die Merk- und Konzentrationsfähigkeit, da sie spezielle Wirk- und Schutzstoffe enthalten. Obwohl der Begriff Brainfood erst in den letzten Jahren entstanden ist, ist die Wirkung von gewissen Lebensmitteln auf das Gehirn unumstritten.

Nicht nur Brainfood ist hat einen positiven Einfluss auf die Denkleistung, sondern auch genügend Flüssigkeit. Bereits ab 2 % Flüssigkeitsverlust bezogen auf das Körpergewicht verringert sich die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Deshalb sollte ein Erwachsener am Tag idealerweise 2 bis 2,5 Liter trinken. [1]

Der Energiefresser: das Gehirn

Brainfood ist wortwörtlich in aller Munde, doch vorab müssen wir wissen, wie funktioniert das „Brain“ - also unser Denkorgan - wirklich? Um effizient arbeiten zu können, benötigt das menschliche Gehirn Energie. Obwohl es nur etwa 2% der Körpermasse ausmacht, ist es für knapp 20% des gesamten Verbrauchs an Energie zuständig. So braucht das Hirn 50% mehr Energie als das Herz. Diese Energie verwertet das Gehirn für unsere geistige Leistungsfähigkeit. Prozesse, wie etwa Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Reaktionszeit oder Merkfähigkeit, aber auch komplexe Entscheidungsprozesse und Problemlösungen, werden zentral im Gehirn verarbeitet. Die Nährstoffe, die das Gehirn benötigt, werden über die Blutbahn aufgenommen. So kann die Leistung unseres Denkorgans durch richtiges Ess- und Trinkverhalten stark beeinflusst werden.

Das Gehirn macht nur etwa 2% der Körpermasse aus, benötigt aber 20% der Energie. [1]

Was schmeckt dem Gehirn, um optimal zu funktionieren?

Hauptenergielieferant für das Gehirn ist Zucker – Glucose. Der Körper kann kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie etwa Getreideprodukte, Kartoffeln, Obst und Hülsenfrüchte zu Glucose abbauen. Ein konstanter Blutzuckerspiegel ist dadurch erreichbar, indem regelmäßig komplexe Kohlenhydrate gegessen werden.

Unser Hirn benötigt neben Glucose aber auch Fett. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren bringen die nötige Energie und wirken sich besonders günstig auf die Nervenzellen aus. Hier spielen Omega-3-Fettsäuren eine essenzielle Rolle. Enthalten sind sie in fettreichen Fischsorten (Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering), Rapsöl, Nussöl, Leinöl, Samen und natürlich in Nüssen. Besonders gut eignen sich auch Fettsäuren aus Krillöl, da diese besser in die menschlichen Zellmembranen aufgenommen werden können als beispielsweise jene aus Fischöl. Krillöl Kapseln von Organic+ unterstützen die tägliche Zufuhr von hochwertigen Omega-3-Fettsäuren für das Gehirn und sind daher besonders effektiv.

Energielieferant Nummer 3 sind Aminosäuren – Eiweißbausteine, um sogenannte Neurotransmitter aufzubauen. Diese sorgen dafür, dass wir geistig fit sind. Informationen können zügig von einer Zelle zur nächsten fließen und wir fühlen uns wohler, leistungsfähiger und entspannter. Eiweißquellen sind neben Fisch und Meeresfrüchten auch mageres Fleisch, magere Milchprodukte sowie Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte.

Außerdem sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie ausreichend Flüssigkeit und Sauerstoff für den Gehirnstoffwechsel unerlässlich.

brainfood

Brainfood-Lebensmittel – gut für Kopf und Bauch!

Ein schlau gestalteter Speiseplan kann dabei helfen, die kognitive Leistung, die Lern- und Merkfähigkeit und das Denkvermögen spürbar zu steigern. So verwöhnen Sie nicht nur Ihren Gaumen, sondern auch Gehirn.

  • Hafer wirkt durch die enthaltenen B-Vitamine, Magnesium und essenziellen Aminosäuren positiv auf Gehirn und Nerven.
  • Die wertvollen Fettsäuren, Vitamin E und B-Vitamine aus Nüssen unterstützen die Denkleistung.
  • Kohlenhydrate und Ballaststoffe, wie sie in Müsli enthalten sind, versorgen das Gehirn gleichmäßig mit Zucker und beugen Ermüdung vor.
  • Fettreiche Fische haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, die für eine optimale Gehirnleistung erforderlich sind.
  • Dinkel und andere Vollkorngetreidesorten enthalten viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, welche die optimale Funktion des Denkapparates unterstützen.
  • Soja enthält u.a. Lecithin, das die Denk- und Konzentrationsleistung fördert.
  • Neben den vielen wichtigen Antioxidantien und Vitamin C enthalten Äpfel einen besonders wertvollen sekundären Pflanzenstoff, das Quercetin. Es schützt die Hirnzellen. [2]

 



[1] European Food Safety Authority <http://www.efsa.europa.eu/en/press/news/nda100326>

[2] Li YL et al.: Quercetin protects neuronal cells from oxidative stress and cognitive degradation induced by amyloid ß-peptide treatment. Molecular Medicine Reports 2017; 16 (2): 1573-1577.

Wie Sie mit Brainfood Ihr Hirn in Form bringen

Wenn Sie nach Speisen für geistige Fitness suchen, dann entdecken Sie jetzt mit uns jene Nahrungsmittel, die Ihr Gehirn auf Hochleistung bringen.

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