Brechen Ihre Nägel schnell ab oder sind sie weich und brüchig? Haben Sie verfärbte Stellen oder Rillen? Manchmal weisen ungesunde Fingernägel auf eine Krankheit hin. In den meisten Fällen steckt aber einfach nur die falsche Pflege und eine unausgewogene Ernährung dahinter. Hier erfahren Sie, wie Sie das Wachstum und die Gesundheit Ihrer Nägel mit einigen einfachen Tipps unterstützen können.

Fingernägel können circa 2 bis 3 Millimeter je Monat wachsen, Fußnägel wachsen nur etwa halb so schnell. Bei den meisten Menschen, vor allem bei Frauen, lässt sich dieses Wachstum allerdings kaum erkennen, da die Nägel ständig abbrechen. Ein häufiger Grund hierfür ist der ständige Kontakt mit Chemikalien in Handseifen, Spül- und Reinigungsmitteln sowie mit Nagellack und acetonhaltigen Nagellackentfernern. Dies erklärt auch, warum Frauen häufiger betroffen sind.

Die einfachste Möglichkeit, die Nägel zu schützen, bietet die Verwendung von Handschuhen beim Abspülen und Putzen. Außerdem empfehlen sich naturnahe Nagellacke und der Gebrauch acetonfreier Nagellackentferner. Auch das unnötig häufige Waschen der Hände sollte vermieden, beziehungsweise natürliche Seife verwendet werden. Darüber hinaus können Sie eine große Verbesserung erreichen, wenn Sie die folgenden Nährstoffe regelmäßig zu sich nehmen.

1. Protein

Nägel setzen sich, ebenso wie Haare oder die Krallen von Säugetieren, aus verhornten, abgestorbenen Hautzellen zusammen. Diese bestehen hauptsächlich aus Keratin, einem Faserprotein. Dieses können Sie ganz einfach mit der Nahrung zu sich nehmen, wenn sie regelmäßig Eiweiß mittels Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten oder Hülsenfrüchten aufnehmen.

2. Biotin

5 Tipps

Biotin gehört zum Komplex der B-Vitamine und ist am Zellwachstum beteiligt, womit es eine wichtige Rolle für gesunde Haut, Haare und Nägel spielt. Eine Unterversorgung an Biotin kann sich deshalb auch durch Hautstörungen, Haarausfall oder brüchige Nägel bemerkbar machen. In Lebensmitteln ist das Vitamin zwar häufig enthalten, meistens aber nur in zu geringer Konzentration. Gute Quellen sind etwa Kohl, Eier, Innereien, Vollkornprodukte oder Nüsse. In hoch dosierter Form erhalten Sie Biotin zum Beispiel im Organic+ Vitamin-B-Komplex.

3. Silizium

Silizium kräftigt die Fingernägel und stärkt nebenbei das Bindegewebe sowie die Knochen. Liegt bei Ihnen ein Mangel an diesem Mineralstoff vor, kann sich das unter anderem durch brüchige Nägel äußern. Silizium ist auch der Wirkstoff in Kieselerde, die häufig in Form von Präparaten zur Kräftigung der Nägel eingenommen wird. In natürlicher Form kommt Silizium in Hafer, Hirse, Gerste, Brennnessel oder grünen Bohnen vor.

4. Vitamin A

Vitamin A und seine Vorstufe Provitamin A sind daran beteiligt, den Stoffwechsel auf Schwung zu bringen und das Zellwachstum zu fördern, unter anderem auch jenes der Nägel. Insbesondere für die Zellteilung ist das Vitamin von großer Bedeutung. Vitamin A kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor, wie Leber, Butter und Käse. Seine Vorstufe, das Beta-Carotin, kann vom Körper problemlos zu Vitamin A aktiviert werden und findet sich in ausreichend hoher Konzentration in Karotten, Paprika und grünem Blattgemüse.

5. Zink

Auch das Spurenelement Zink ist an der Zellteilung und damit am Wachstum und der physischen Entwicklung beteiligt. Fühlen sich Ihre Nägel weich an oder weisen sie weiße Flecken auf, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass Ihre Zinkversorgung nicht optimal ist. Vielleicht sollten Sie dann häufiger Fleisch, Milchprodukte, Vollkorngetreide und Kürbiskerne in Ihren Speiseplan einbauen.

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